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„Bildung des Subjekts“ Universität Salzburg FB Erziehungswissenschaft, Summer School, 4./5. Juli 2018

4 Juli - 5 Juli

Die „Bildung des Subjekts“ sowohl interdisziplinär als auch methodenpluralistisch – d. h. bildungstheoretische und bildungsphilosophische Ansätze sowie aktuelle Perspektiven (hier: qualitativer) empirischer Bildungsforschung zusammenfassend – zu bearbeiten, ermöglicht eine (bislang stark vernachlässigte) Vernetzung heterogener, sozialer und individueller Bildungsprozesse und ihrer (transformatorischen) Erforschung. Damit sollen die Grenzen eines einseitigen, insbesondere „standardisierten“ Verständnisses von „Wissen“ oder „Leistung“, wie es in öffentlichen Diskussionen über Bildung derzeit vorherrscht, überwunden werden. „Bildung“ soll hier auf der Folie einer geistes- und kulturwissenschaftlichen Diskursform in ihrer breiten Bedeutungsvielfalt und in ihrer dynamischen Offenheit gesehen und grundlegend bearbeitet werden.
Die Salzburger Summer School besteht aus rahmenden Vorträgen von zwei renommierten Erziehungswissenschaftler*innen (mit Forschungsteam) und neun Workshops aus den Bereichen Bildungstheorie und qualitativer Empirie. Während der Veranstaltung haben die Teilnehmer*Innen ausreichend Gelegenheit, konkrete Fragen zu ihren laufenden Forschungs- bzw. Qualifikationsarbeiten einzubringen und dort gemeinsam zu bearbeiten.

Workshops
Prof. Dr. Wassilios Baros (Salzburg): Zum Verhältnis von Theorie und
Empirie in der subjektwissenschaftlichen Bildungsforschung
Dr. Sara Blumenthal (Klagenfurt): Ethnographisches Forschen zu Affekten
Prof. Dr. Andrea Bramberger (Salzburg): Wie ein Gedicht. Ästhetische und
politische Aspekte der Sprache in Bildungskontexten
Prof. Dr. Birgit Bütow (Salzburg): Qualitative Forschungsmethoden in
Kontexten (sozial)pädagogischen Handelns und in Organisationen
(Dokumentarische Methode, Biographie- und Narrationsanalysen)
Dr. Daniel Burghardt (Köln): Kritische Pädagogik und Theorien der
Subjektivierung: Kritik und Bereicherungspotentiale
Prof. Dr. Stefanie Duttweiler (Bern): Aspekte von Körperlichkeit und
Leiblichkeit in der sozialwissenschaftlichen Forschung
Prof. Dr. Walburga Hoff (Münster): Historiografische Forschung in der
Sozialen Arbeit. Hermeneutische Zugänge im historiografischen
Forschungsprozess
PD Dr. Thomas Mikhail (Bonn): Prinzipiell gegen alles – Skeptischer Einsatz
als allgemeine Pädagogik
Dr. Thomas Rucker (Bern): Was bedeutet erziehungswissenschaftliche
Grundlagenforschung?, oder: Erziehender Unterricht, Bildung und der
Einwand des Perfektionismus
Vorträge
Prof. Dr. Christoph Wulf (Berlin): Kulturelles Lernen als mimetisches
Lernen. Anthropologische und ästhetische Perspektiven der
Subjektgenese
Univ.-Prof. Dr. Michaela Ralser / Dr. Ulrich Leitner / Mag. Flavia Guerrini
(Innsbruck): Die Geschichte der öffentlichen Ersatzerziehung:
Herausforderungen und Perspektiven für die Subjektivierungsforschung

Details

Beginn:
4 Juli
Ende:
5 Juli

Veranstalter

Universität Salzburg FB Erziehungswissenschaft Unipark Nonntal Organisation: Prof. Dr. Birgit Bütow & Prof. Dr. Sabine Seichter

Veranstaltungsort

Salzburg
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